Bundesregierung will Telegram unter Kontrolle bringen und erntet dafür Spott aus Russland

„Bundesregierung will Telegram unter Kontrolle bringen und erntet dafür Spott aus Russland“

„Das „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“ mit seinen erheblichen Einschränkungen der Freiheit gilt inzwischen in autoritären Staaten als Exportartikel „Made in Germany“. Es führte zu einer Welle von Zensur im Internet, bemängeln Kritiker.“

„Vor-Schadenfreude in Russland“
„An dem in Russland gegründeten Netzwerk und seinem Gründer Pawel Durow haben sich schon die russischen Behörden die Zähne ausgebissen – und die sind gewöhnlich durchsetzungsstärker als die Deutschen. Im Kreml ist Internet nicht Neuland; und man ist dort gut gewappnet.

„Wie Russland sich bei dem Versuch blamiert, Telegram zu stoppen“, titelte etwa 2018 der Stern: „Russland hat den populären Internetdienst Telegram verboten. Doch der Kreml schafft es bislang nicht, die Nutzung der Messenger-App zu verhindern – ganz im Gegenteil.“ Die Häme in den deutschen Medien war groß. Doch wer zuletzt lacht, lacht bekanntlich am besten. So erwartet man in Russland schon mit einer kaum verhohlenen Vor-Schadenfreude, wie die Deutschen Telegram an die Kandare nehmen wollen.“

“ Die sagen: Die Putin-Regierung hat sich die Zähne an Telegram ausgebissen, die konnten das nicht durchsetzen. Wie will die Bundesregierung da etwas durchsetzen?““

Quelle: https://reitschuster.de/post/regierung-will-telegram-unter-kontrolle-bringen/

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